Was ist eine Schwere-Krankheiten-Vorsorge?
In rund 90 Sekunden: Was sie leistet, wann sie leisten kann und warum sie etwas anderes ist als eine BU.
Eine schwere Erkrankung kann das Leben innerhalb weniger Augenblicke verändern. Mit der richtigen finanziellen Reserve behalten Sie Handlungsspielraum – für Ihre Gesundheit, Ihre Familie und Ihre laufenden Verpflichtungen.
Eine schwere Erkrankung kann gleichzeitig medizinische, berufliche, private und finanzielle Entscheidungen auslösen. Ihre laufenden Verpflichtungen machen währenddessen keine Pause.
Berechnen Sie, welche finanzielle Reserve sinnvoll sein könnte, wenn Sie für einen bestimmten Zeitraum Einkommen ersetzen und zusätzliche Kosten auffangen möchten.
Gerade bei Vorsorgeprodukten entscheidet häufig bereits die Gesundheitsprüfung darüber, ob und zu welchen Bedingungen Versicherungsschutz möglich ist.
Canada Life bietet aktuell für Personen zwischen 16 und 40 Jahren bei einer Versicherungssumme von bis zu 75.000 Euro ein verkürztes Gesundheitsfragenformular mit vier Fragen an.
Ob diese vereinfachte Prüfung für Sie tatsächlich genutzt werden kann, sollte vor einer Antragstellung individuell geprüft werden.
Keine Versicherungsbegriffe ohne Einordnung. Wir erklären die entscheidenden Punkte so, dass Sie selbst beurteilen können, ob das Thema für Sie relevant ist.
In rund 90 Sekunden: Was sie leistet, wann sie leisten kann und warum sie etwas anderes ist als eine BU.
Warum sich beide Absicherungsformen nicht automatisch gegenseitig ersetzen.
Und warum „weniger Fragen“ trotzdem sorgfältig geprüft werden muss.
Dread Disease ist die englische Bezeichnung für schwere Erkrankungen. Die Absicherung funktioniert grundsätzlich anders als eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
Gemeinsam werden Kapitalbedarf, Laufzeit und passende Versicherungslösung bestimmt.
Eine vertraglich versicherte Erkrankung muss die medizinischen Leistungskriterien des gewählten Tarifs erfüllen.
Nach erfolgreicher Leistungsprüfung wird die vereinbarte Kapitalleistung entsprechend den Vertragsbedingungen gezahlt.
Beide Absicherungen lösen unterschiedliche Probleme. Entscheidend ist nicht, welche Versicherung „besser“ ist, sondern welches finanzielle Risiko abgesichert werden soll.
Wenn Ihr Ausfall nicht nur Ihr Einkommen, sondern auch Mitarbeiter, Kunden oder laufende Betriebskosten betrifft.
Wenn Finanzierung, Lebenshaltung und familiäre Verpflichtungen auch während einer gesundheitlichen Krise weiterlaufen.
Wenn ein hohes Einkommen mit entsprechend hohen laufenden Verpflichtungen verbunden ist.
Wenn neben einer monatlichen Einkommensabsicherung zusätzlich sofort verfügbare Liquidität gewünscht wird.
Umfang und Definitionen unterscheiden sich je nach Versicherer und Tarif erheblich.
Deshalb ist nicht die längste Krankheitsliste automatisch der beste Vertrag. Entscheidend ist, wann eine Erkrankung bedingungsgemäß als versichert gilt.
Damit Sie nicht erst Versicherungsbedingungen studieren müssen, um das Prinzip zu verstehen.
Eine Dread-Disease-Versicherung ist eine Absicherung gegen bestimmte vertraglich definierte schwere Erkrankungen. Wird eine versicherte Erkrankung nach den Vertragskriterien diagnostiziert, kann eine vereinbarte Kapitalleistung fällig werden.
Entscheidend sind nicht allein der Name einer Krankheit, sondern die genaue medizinische Definition und die Leistungsvoraussetzungen des jeweiligen Versicherungsvertrags.
Bei einer Kapitalleistung besteht grundsätzlich ein hoher finanzieller Gestaltungsspielraum. Die konkrete Verwendung richtet sich nicht nach einzelnen Krankheitskosten, sofern der Vertrag nichts Abweichendes vorsieht.
Ja. Einzelne Versicherer bieten unter bestimmten Voraussetzungen vereinfachte Gesundheitsprüfungen an. Aktuell existiert beispielsweise eine Canada-Life-Konstellation mit vier Gesundheitsfragen für bestimmte Alters- und Summengrenzen.
Sinnvoll ist eine individuelle Bedarfsermittlung aus Fixkosten, laufenden Krediten, Rücklagen, zusätzlichen Ausgaben und dem Zeitraum, den Sie finanziell überbrücken möchten.
In der Regel nicht. Eine BU dient primär der laufenden Einkommensabsicherung bei Berufsunfähigkeit. Eine Schwere-Krankheiten-Vorsorge stellt dagegen Kapital bei bestimmten definierten Erkrankungen bereit.
Ich bin doch gesund.
Genau deshalb beschäftigt man sich mit Vorsorge normalerweise vorher. Gesundheitszustand und Versicherbarkeit können sich später verändern.
Ich habe doch schon eine BU.
Sehr gut. Trotzdem kann zusätzliches Kapital sinnvoll sein, weil BU und Schwere-Krankheiten-Vorsorge unterschiedliche finanzielle Risiken abdecken.
Dafür habe ich Rücklagen.
Dann ist die entscheidende Frage: Wie viel Ihrer Rücklagen möchten Sie im Ernstfall tatsächlich für laufende Kosten, Kredite und zusätzliche Belastungen verbrauchen?
Bei einer Schwere-Krankheiten-Vorsorge entscheidet nicht allein der Preis. Leistungsdefinitionen, Gesundheitsprüfung und Vertragsgestaltung können deutlich wichtiger sein.
Finden Sie heraus, welche Versorgungslücke bei Ihnen besteht und welche Möglichkeiten zur Absicherung infrage kommen.